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Achtsamkeit in der Psychotherapie

Achtsamkeitslabor

Achtsamkeit in der Psychotherapie

Achtsamkeit wird im Rahmen einer modernen Psychotherapie häufig im Sinne einer zu erlernenden Technik verstanden. Wenig Beachtung findet dabei, dass Achtsamkeit auf einer inneren Erfahrung basiert, aus der sich eine achtsame Haltung entwickelt. Eine wichtige Frage: Wie kann Achtsamkeit einfach und effizient, mitfühlend und bewusstseinsöffnend in den therapeutischen Prozess integriert werden?

Achtsamkeit umfasst zwei wesentliche Aspekte: Präsenz und Akzeptanz. Präsenz ist eine spezifische Form von Aufmerksamkeit. Sie lebt von Offenheit, Interesse und Neugier für alle Wahrnehmungen, die im Augenblick stattfinden. Akzeptanz meint das Kultivieren einer annehmenden, wohlwollenden Grundhaltung sich selbst und anderen gegenüber. Achtsamkeit gilt neben der Stressreduktion als Möglichkeit der Emotionsregulation und der Ressourcenaktivierung.

Achtsamkeit in der Psychotherapie zielt darauf ab, die Zusammenhänge von früheren Erfahrungen und heutigem Denken, Handeln und Erleben zu entdecken und zu verstehen. Ein Fokus liegt auf den Wechselwirkungen von Körper, Gefühlen, Gedanken und dem Einbezug subtiler Bewusstseinsräume im Hier und Jetzt. Ein anderer Fokus ist der, uns für Erfahrungen zu sensibilisieren in denen wir innerlich auf Distanz gehen und dabei trotzdem (oder gerade deswegen) offen, wach, lebendig sein können.

Achtsamkeit in Kliniken bedeutet die konzeptionelle Umsetzung von Achtsamkeitsskills für psychotherapeutischen Begleitungsprozess und die entsprechende Fortbildung der Mitarbeiter_innen. Hierfür wurden entsprechende Module entwickelt und umgesetzt.