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Yoga und Psychologie für Yogalehrende

Yoga und Psychologie für Yogalehrende

Die Verknüpfung westlicher Therapiemethoden mit östlichen Übungswegen ist ein leidenschaftliches Anliegen von mir. Dabei werden Aspekte aus dem Yoga und der Psychotherapie verbunden. Mein Fokus liegt auf den Wechselwirkungen von Körper, Gefühlen, Gedanken und dem Einbezug subtiler Bewusstseinsräume im Hier und Jetzt.

Fortbildung 2019:

Yoga und Psychotherapie: Eine Jahresgruppe für Yogalehrerende
Yogatherapie wird immer populärer. Yogatherapieangebote beziehen sich dabei meist auf körperliche Entwicklungsfelder. Im Yoga Sutra spielen die Konzepte von duhkha und den kleśas eine zentrale Rolle. Im Jahrestraining wird die Integration psychologischer Aspekte in die Yogabegleitung in Gruppen und im Einzelsetting thematisiert und ermöglicht die Vertiefung unseres Yogawissens um das Yoga Sutra.

Das Anliegen im Jahrestraining ist es, die Yogapraxis als Ausstiegsmöglichkeit aus der psychomentalen Dynamik (cittavritti oder „Teufelskreis“ in der modernen Psychotherapie) zu verstehen. Yoga kann mentale, emotionale und körperliche Möglichkeiten entwickeln, um  z.B. Stress und innere Unruhe zu reduzieren oder aktiver zu werden.

Die Jahresgruppe umfasst 5 Wochenenden und findet in den Räumlichkeiten der Praxisetage in Potsdam-Babelsberg statt.

Die Bildungsprämie wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Infoabend zur Jahresgruppe Yoga und Psychotherapie

Termin: Freitag 19. Oktober 2018 von 19.30 – 21.00 Uhr
Ort:        Praxisetage

 

Seminar 2019:
Yoga und Psychologie – Wege in die Balance

Im Yoga Sutra spielen das Aufdecken leidbringender Strukturen (kleshas) und die Überwindung von Leid (duhkha) eine zentrale Rolle. Yoga wird als Übungsweg aus dem Leid beschrieben.

In diesem BDY-Seminar werden Grundlagen yogapsychologischer Methoden vermittelt und Bezüge zum Yoga Sutra hergestellt. Zentral dabei sind die Fragen „Was lässt uns leiden? Was macht uns eng?“ sowie Mittel und Wege aus der Enge.

Dabei wechseln sich theoretischer Input, Praktizieren und der Erfahrungsaustausch im Dyaden- und Triadengespräch ab. Neben „klassischem“ Yogaüben (āsana, prānāyāma, Meditation) werden Reflexionsübungen (svādhyāya, YS 2.1) mit vertiefendem (im Sinne von pratiprasava, YS 2.10) oder perspektivwechselndem (im Sinne von pratipaksha bhāvana, YS 2.33/34) Fokus vorgestellt.

Das Ziel des Seminars ist, Yogapraktizierenden Möglichkeiten aufzuzeigen, die inneren Erfahrungen auf ihrem Yogaweg im Alltag konkret umzusetzen, daran zu wachsen und auch herausfordernde Situationen besser bewältigen zu können.

Das Seminar findet am 15.06.2019 und 16.06.2019 in der Praxisetage in Potsdam-Babelsberg statt.